Probekapitel “Viele Welten” aus der Fnyllreihe

Der neue Teil der Fnyllreihe steht in den Startlöchern. “Viele Welten” erzählt die Geschichte von Trillian VanderYork, der einen mächtigen Faux-Pas, den er aus lauter Geldgeilheit begeht, wieder gerade biegen muss.

Hier gibts was mit Zeitreisen, sprechenden Hunden, Gammlern, Elfen, verlogenen Trollen und widerlichen Viechern auf die Mütze 🙂

Ein Probekapitel zum Einstieg könnt ihr euch hier downloaden.

Herr Werwolf outet sich

Leonhardt von Werwolf war verknallt. In einen anderen Kerl. Wäre an sich nicht schlimm gewesen und wäre von allen akzeptiert worden, wenn er denn kein von Werwolf gewesen wäre.

Denn von einem der Werwolfs erwartete man das nicht.

Das Geschlecht der Werwolfs war eines der ältesten in diesem Land. Sogar auf diesem Kontinent. Die Werwolfs brachte man mit vielerlei großartigen Taten in Verbindung. Sie waren Erfinder, Abenteurer und Entdecker. Manche von ihnen waren Künstler. Andere waren in der Politik tätig oder im Militär. Die Erstbezwingung des hohen Berges im Höchstgradenschlundt wurde von einem Werwolf durchgeführt. Johann Aberdinger von Werwolf. Ebenso die erste nächtliche Durchführung einer Gehirnoperation. Prof. Dr. Rübenkarl von Werwolf. Auch die Ausrichtung der jährlichen großen Kämpfe der vielwarzigen Monstrositäten wurden von den Werwolfs organisiert. Bis sie an ein anderes Volk verkauft wurden.

Die Werwolfs waren angesehen. Sie waren geachtet. Sie waren traditionsliebend und kultiviert. Und nun hatte sich Leonhardt in einen anderen Mann verliebt. Und er wusste, dass das nicht einfach so eine Sache war, die man mal nebenbei erwähnte. Er wollte es auch gar nicht nebenbei erwähnen. Er hatte lange mit sich gerungen, wusste jedoch, dass er der Wahrheit nicht entkommen konnte. Und er hoffte, dass sich seine Ehrlichkeit positiv auf das Urteil der Familienwärterin auswirken würde.

Er bat um Audienz bei Frau Augusta Kummersbach. Frau Augusta Kummersbach war die Familienwärterin und damit für das Ansehen der Familie verantwortlich. Hatte sich jemand in der Familie einen sozialen Faux-Pas erlaubt, war Frau Kummersbach da, um den Schaden in Grenzen zu halten. Sie schmierte die Berichterstatter der Boulevardpresse, die Staatsanwaltschaft und die Polizei. Und das konnte sie gut. Wer sich nicht schmieren lassen wollte, bekam andere Probleme.

Leonhardt bekam seine Audienz und schilderte sein Schicksal. Er erzählte von seiner Liebe zu einem anderen. Er erzählte von der Leidenschaft und Begierde. Er zog Vergleiche mit traditioneller Liebe und hoffte inständig auf Verständnis.

Frau Augusta Kummersbach war eine junge, hübsche Person. Sie wohnte außerhalb der Stadt in einem Landhaus mit ihrer Familie. Dort pflegte sie, ihre Besucher zu empfangen und deren Absichten zu beurteilen. Sie war ein Familienmensch. Ihr Junge spielte auf dem Boden, als sie Leonhardts Worten lauschte.

Nach seinen Ausführungen schmunzelte sie kurz. Dann verfinsterte sich ihr Blick. Sie stand auf und ging auf Leonhardt zu. Sie begann eine Rede darüber zu halten, wie die natürliche Definition der Liebe eine Liebe von Mann und Frau sei und wie die Öffnung der Liebe für alle die natürliche Liebe abwerten und sie schwächen würde. Man müsse nicht mit dem Akzeptieren einer solchen Liebe die Grundprinzipien der Solidargemeinschaft erneuern. Sie sprach in einer Art und Weise, die in Leohardt eine ganze Palette von Gefühlen auslöste. Trauer, Wut, Schmerz aber auch Mitleid. Leonhard hörte ihr wortlos zu. Dann schloss er die Augen.

Frau Augustas Kummersbach sah Leonhardt mit einem verachtenden Blick an. Zuerst. Dann wandelte sich der Blick in Panik, als Leonhardt blitzschnell seine spitzen Zähne in ihren Jungen rammte und ihn durch die Luft schleuderte. Wenn er schon nicht schwul sein durfte, dann fraß er eben ihr Junges. Obwohl – das hätte er wahrscheinlich auch so getan. Schließlich war er ein Werwolf.

 

Doppelgänger

„Ist das nicht der Wahnsinn?“ Benni war aufgeregt. Mehr als das. In seinen Händen hielt er das Ergebnis tagelanger Entbehrung und einer gefühlten Ewigkeit des Sparens. Seit Wochen drehte er jeden Cent zweimal um. Alle Ausgaben wurden auf ein Minimum beschränkt. Und das alles nur für dieses Gerät.

„Und ich hab gedacht, du verarschst mich, als du meintest, dass du dir…“

„… dass ich mir die neuste Version besorge? Ehrlich gesagt, ich hab ja anfangs selbst nicht dran geglaubt.“

„Na gut. Dann mach mal an das Ding.“

„Hmm? So leicht geht das auch wieder nicht. Der muss erstmal Analyse betreiben.“

„Echt jetzt? Und wie lang dauert das im Allgemeinen?“

„In der Werbung stand was von drei bis sechs Wochen.“

„Das wär mir schon viel zu blöd, glaub ich.“ Cliff drehte das kleine Kästchen in den Händen hin und her. Wenn diese Dinger nicht so teuer gewesen wären, hätte er sich wahrscheinlich auch einen geholt. Aber zu dem Preis?

„Neidisch?“, fragte Benni und grinste. Er griff nach dem Apparat.

„Bin nicht sicher“, antwortete Cliff. „Interessieren würds mich auf jeden Fall. Aber ich tät kein Geld dafür ausgeben.“

„Ja, so geht’s den meisten. Angeblich kommt aber in ein paar Jahren einer raus, der zentral verwaltet wird.“

„Im Ernst?“

„Stand zumindest so in der letzten Ausgabe der Connected.

„Das heißt dann, jeder kann sich seine eigenen Alternativen anzeigen lassen?“

„Ja, aber das läuft dann bestimmt über ein monatliches Abo oder so.“

„Wundern würds mich nicht. Bis dahin hängt da dann ne Mordslobby hintendran.“ Cliff nahm die Bedienungsanleitung aus der Packung und blätterte sie kurz durch. „Hehe“, lachte er. „Zorg ervoor dat je de veiligheidsinstructies volgt voordat je je persoonlijke parallelle universum binnengaat.“

Benni verschluckte sich. „Wie bitte?“, lachte er.

„Moment – ah hier! Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise, bevor Sie in Ihr persönliches Parallel-universum eintreten.“

„Das hätt ich mir auch so denken können. Guck mal nach Inbetriebnahme.“

„Ja, Moment.“ Cliff blätterte zu einer bestimmten Seite des Büchleins und überflog sie kurz. „Hmm“, sagte er. „Nicht sonderlich kompliziert. Es ist auf dich registriert. Das heißt es verbindet sich automatisch mit deinem Heimnetz. Dann hat es bereits Zugriff auf alle Daten die nötig sind. Der Rest ist nur noch Profilerstellung.“

„Und dafür braucht der so lange?“ Benni drehte das kleine Gerät ebenfalls in den Händen hin und her. „Unglaublich, was damit alles möglich ist.“

„Im Prinzip nur ne weitere Spielerei, wenn mans genau nimmt.“

„Aber eine, die dein Leben verändern kann.“ Bennis Augen blitzten, als er den Kasten begutachtete.

„Was glaubst du denn, was es für dich tun kann?“

„Naja“, sagte Benni. „Stell dir vor, du erfährst von einem deiner parallelen Ichs die Lottozahlen für nächste Woche?“

„Du weißt schon, dass das Teil nicht in die Zukunft gucken kann, oder?“

„Ja schon! Aber was, wenn dir dein Gegenüber erzählt, wie er bereits ein Haufen Kohle gemacht hat und dir ein paar Anlagetipps gibt?“

Cliff verzog die Augenbrauen.

„Hmm“, machte er. „Bei aller Faszination. Ich glaub, genau das ist der Grund, warum ich mir doch keinen zulegen wollen würde.“

„Was meinst du?“

„Naja, der erste Gedanke, der damit unmittelbar im Zusammenhang steht, ist Wie komm ich am schnellsten an viel Kohle ran? Gefällt mir nicht so.“ Benni schaute auf das Display des Geräts.

Sammle Daten

„Na entschuldige mal“, sagte er und steckte den Apparat in die Tasche. „Du musst ja auch nicht jeden Cent zweimal umdrehen, bevor du dir was leisten willst. Mit deinem Job hast du schließlich gut ausgesorgt!“

„Oh, bitte! Nicht schon wieder das Thema. Du hast doch genau dieselben Chancen gehabt wie ich. Aber im Gegensatz zu dir hab ich meinen Abschluss gemacht und bin nicht jeden Abend unterwegs gewesen!“

„Ach, jeden Abend war ich auch wieder nicht unterwegs.“

„Es hat auf jeden Fall gereicht, dich ein paar Mal durch die Prüfungen rasseln zu lassen. Und die ganzen Jobs, die du in den letzten Jahren gemacht hast? Der ganze Stress, den du deswegen hattest? Das hättest dir alles ersparen können.“

„Ja, weiß ich selbst. Aber jetzt mit Mitte Dreißig kann ichs eh vergessen, nochmal zu studieren.“

„Ach, Blödsinn. Dasselbe hast du vor fünf Jahren schonmal gesagt. Hättest dich damals schon eingeschrieben, wie ichs dir da nochmal gesagt hab, könntest jetzt schon fertig sein.“

„Hätte, hätte, Fahrradkette.“

Cliff seufzte tief. Er merkte, dass Benni zu blocken begann. Und Benni blockte, weil er diese Art der Diskussionen bereits zu genüge kannte. Nicht nur mit seinem besten Kumpel. Eigentlich mit jedem aus seinem Jahrgang. Na gut, zumindest mit jedem, mit dem er noch Kontakt hatte.

Cliff legte die Bedienungsanleitung wieder auf den Tisch zurück. Benni kam es so vor, als ob er einen Grund vorschob, sich zu verabschieden. Angeblich musste er noch einkaufen. Weil morgen Wochenende war und das sonst zu stressig werden würde. Da hatte Benni ganz klar einen Vorteil. Keine Familie, kein Versorgungsstress.

Als die Tür ins Schloss fiel, fiel Benni in seinen Sessel. Er konnte es kaum erwarten, bis der Apparat genügend Daten gesammelt hatte, um ihm seine Parallelwelten zu simulieren. Es war bestimmt irgendwie möglich, aus der Sache Profit zu schlagen. Benni schloss die Augen.

Als er sie wieder öffnete, spürte er einen Schauer den Rücken hinaufkriechen. An der Wand gegenüber sah er jemanden. Jemand, der ihm unheimlich ähnlichsah. Jemand, der ihm sogar so ähnlichsah, dass man meinen könnte, dort hinge ein Spiegel. Nur wusste er ganz genau, dass dort kein Spiegel hing. Neben demjenigen, der so aussah wie er, war noch eine weitere Person zu sehen. Und diese begann in dem Moment zu sprechen, als Benni sich noch überlegte, was er davon halten solle.

„Siehst Du Benni, das wäre aus dir geworden, wenn du dein Studium geschmissen hättest und jeden Abend saufen gegangen wärst.“

„Oh meine Güte“, hörte er seinen Doppelgänger sagen. „Okay, das reicht jetzt. Bring mich bitte wieder zurück nach Hause zu meiner Familie.“

Die Erscheinung verschwand ohne ein weiteres Geräusch.

Benni blickte fassungslos mehrere Minuten an die leere Wand. Dann blinzelte er kurz und schaute auf den Apparat.

Sammle Daten

Benni schaltete das Gerät aus und legte es zur Seite. Dann öffnete er den Laptop und tippte die Adresse seiner ehemaligen Universität ein.

Gilbert

Gilbert rann der Schweiß von der Stirn. In der Dämmerung sah er nur etwas Großes auf sich zukommen.

Er hatte keine Lust mehr.

Keine Lust mehr zu kämpfen. Keine Lust mehr, weiterhin den Fußabstreifer zu spielen. Keine Lust mehr, sich rechtfertigen zu müssen vor Personen, die er nicht mal kannte.

Guten Tag, sagte die monströse Gestalt vor ihm stehend. Gilbert ballte die Fäuste.

Können Sie mir sagen, wo ich Regenschirme finde?

3. Stock! knirschte Gilbert durch die Zähne.

Er hasste seinen Job.

Simon

Mit einem Mal war die Versorgungskette unterbrochen. Niemand hatte es kommen sehen.

Keinen General, keinen Lieutenant, keinen Wissenschaftler gab es, der das Volk auf eine solche Situation vorbereitet hätte. Dutzende, die für das Verteilen der Nahrung verantwortlich waren, irrten chaotisch umher. Manche sahen die Gefahr eher als andere.

Die Hitze des Laserstrahls war auch noch in einiger Entfernung zu spüren, als sie wie ein Messer durch die Ansammlung schnitt und nur verdorrte Kadaver zurücklies.

Grinsend betrachtete Simon die Szenerie, als er seinen Namen hörte.

“Ja, Mama, ich komm gleich!”

Simon legte das Vergrößerungsglas beiseite und ging ins Haus.

perfektes Leben

„Was für ein Wahnsinnshaus!“

„Nicht wahr? Hat auch ziemlich lange gedauert, bis es endlich mal so war, dass es mir gefällt!“

„Die Tapeten sind der Hammer. Was ist das für ein Stil?“

„Keine Ahnung, wie man das nennt. Das ist so ein 60er Jahre Muster.“

„Kommt voll gut. Was arbeitest du eigentlich?“

„Bin Aufseher in einem Kraftwerk.“

„Echt? Wie kommt man denn zu sowas?“

„Durch die Zeitungsannoncen. Ich hab einfach gewartet, bis das Richtige dabei war und dann direkt zugesagt.“

„Nicht schlecht. Bist du eigentlich nicht verheiratet?“

„Nö. War ich bis vor kurzem noch. Hat mich dann aber so gestresst, dass ichs wieder sein lassen hab.“

„Echt so schlimm?“

„Das war voll zeitraubend. Ich bin immer später ins Bett gekommen und hab dann beinahe den Job verloren. War kurz vor ner Depression und bin ne Zeitlang nur noch rumgehangen und hab rumgeheult. Dann hab ich nen Schlussstrich gezogen.“

„Konsequent! Klar, sonst kommst man ja auch nicht so weit!“

„Eben.“

 

„Und was machst du sonst so?“

„Was meinst du?“

„Wenn du mal nicht SIMS spielst, meine ich.“

„Ach so. Nicht viel. Bin arbeitslos zur Zeit.“

„Ach so.“

 

„Aber cooler Pool, oder?“

„Klar man! Geiler Pool!“

Datenforensik

Dipl. Ing. Dr. Peter Plotter war seit über 30 Jahren als Forensischer Datenanalytiker tätig. In den 70ern waren die Bilder, die er auswerten musste, auf eine seltsame Weise erträglicher. Nicht so detailliert. Nicht so farbecht. Nicht so hochauflösend. Heute konnte man selbst in einem kleinen Ausschnitt eines Fotos noch den Schmerz der Opfer spüren. Minimale Blutspritzer an der Wand, an Bettlaken oder auf der Haut waren beim näheren Heranzoomen auszumachen.

Je kleiner die Särge wurden, umso schwerer war die Last zu tragen.

Plotter war selbst Vater. Sein Sohn Paul war mittlerweile erwachsen und hatte in Hamburg Informatik studiert. Manchmal war es unerträglich, da nie sonderlich viel Zeit für die Familie übrig war. Wenn Paul es beispielsweise mal nicht schaffte, über die Feiertage nach Hause zu kommen, wurde er mit Fresspaketen von seinen Eltern versorgt.

Plotter wurde nicht zum ersten Mal übel, als er die Fotos des Tatortes begutachtete. Aber die Technik hatte auch ihr Gutes. Sie würden diesen perversen Mistkerl schnappen, der für dieses Massaker verantwortlich war.

Plotter untersuchte die sichergestellte Festplatte auf weitere Dateien. Sie war eines der wenigen Überbleibsel aus dem Feuer, das der Täter in seiner Behausung gelegt hatte, um seine Spuren zu verwischen.

Plotter stolperte über einen Ordner mit gespeicherten Mails. Private Mails, die schon etliche Jahre alt gewesen sein mussten. Es war nur noch ein kleiner Teil davon zu retten, aber selbst wenige Zeilen konnten manchmal ein Indiz liefern.

Danke für das Fresspaket!
Ich vermisse Euch. Grüß Mama von mir.
Hab Euch lieb, Paul

der Clown

Ein freundliches Lachen zeichnet sein Gesicht aus.

Der dicke, rote Mund strahlt fröhlich vor sich hin.

Die helle Schminke auf seiner Haut lässt Schweißtropfen der Anstrengung einfach abperlen.

Ein Clown wie er im Buche steht.

 

Dem Publikum stockt der Atem, als er seinen Trick aufführt.

 

Mit seinen Tricks verdient er einiges.

Natürlich freut er sich am meisten.

Er verlässt die Bank mit einer Menge Geld.

der Spieler

Ein Mann sitzt in der Fußgängerzone, vor sich einen Hut. Hoffend, dass die Menschen ihn bemerken. Er tut etwas dafür. Er spielt sein Instrument.

Dieser Mann beherrscht sein Instrument gut. Sehr gut sogar. Als er es ansetzt, wandert kurze Zeit später ein Lächeln über sein Gesicht.

Es scheint das Einzige zu sein, was ihm Halt gibt. Er scheint sonst nicht viel zu besitzen.

Die Leute werden aufmerksam auf ihn. Schauen ihn an. „Guck mal der da!“, heißt es von einigen. „Mama, was macht der Mann?“, fragt so manches Kind.

Er spielt sein Instrument. Seine eigene Melodie. Die nur er hören kann. Lächelnd verdreht er die Augen. Sein Instrument fällt auf den Boden. Die Nadel bricht ab.

Jennifer

„Abendessen ist fertig!“

Katelyn hatte ordentlich aufgetischt.

Marc gefiel das. Und es war das erste Mal seit langer Zeit, dass ihm wieder etwas gefiel, das Katelyn machte. In den letzten Jahren war ihre Ehe ziemlich eingeschlafen.

Jetzt hatte er sogar ein schlechtes Gewissen, dass er sie mit Jennifer betrog.

 

Der Braten war köstlich.

Weich. Zart. Saftig. Die Soße dazu ein Traum. Selbstgemachte Kroketten. Salat. Nachtisch.

 

Eigentlich wollte er sich heute mit Jennifer zum Abendessen treffen. Aber das konnte er auch noch absagen.

Er ging in die Küche und schrieb eine SMS an Jennifer.

Der Klingelton kurz darauf kam aus der Mülltonne.

 

Der Braten war köstlich.